Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Richtung der Psychotherapie, was bedeutet, dass ihre Wirksamkeit durch viele Studien belegt ist und gemäß neuen Erkenntnissen laufend weiterentwickelt wird. Sie geht davon aus, dass unser Denken, Fühlen und Handeln eng miteinander verbunden sind.

Was wir im Laufe unseres Lebens erleben, prägt die Art, wie wir Situationen bewerten, wie wir uns fühlen und wie wir reagieren. Manche dieser Muster sind hilfreich – andere können belasten, uns verunsichern oder einengen. In der Therapie geht es darum, diese Muster zu erkennen und nach Wunsch zu verändern.

In der Verhaltenstherapie arbeiten wir alltagsnah und zielgerichtet. Der therapeutische Prozess bleibt für Sie immer nachvollziehbar und in Ihrem persönlichen Tempo. So entsteht ein Raum, in welchem Veränderung möglich wird und Sie Ihre Handlungsmöglichkeiten Schritt für Schritt erweitern können.

Eine gelingende Therapie braucht Vertrauen. Deshalb ist die therapeutische Beziehung ein wichtiger Faktor. Ihr Bauchgefühl darf Ihnen dabei Orientierung geben: Fühlen Sie sich gut aufgehoben, verstanden und ernst genommen?

Mir ist ein wertschätzendes Zusammenarbeiten auf Augenhöhe sowie Transparenz sehr wichtig. Psychotherapie sehe ich als Hilfe zur Selbsthilfe: Sie bringen Ihre Erfahrungen und Ziele aktiv ein, ich unterstütze Sie mit fachlicher Orientierung und aufmerksamem Zuhören.

Verhaltenstherapie bedeutet für mich: verstehen, was belastet – verändern, was möglich ist – und stärken, was gut tut.

Meine Schwerpunkte

Mein Angebot richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren. Die Therapie kann auf Deutsch oder Englisch durchgeführt werden. Ich begleite Menschen bei einer Vielzahl psychischer Belastungen und Lebensthemen. Dazu gehören unter anderem:

Emotionale Belastungen & Stimmung

  • anhaltende Niedergeschlagenheit, depressive Stimmungen

  • (chronische) Erschöpfung, Überforderung, Burnout-Anzeichen

  • starke Unsicherheiten oder Selbstzweifel

  • Verlust, Trauer und schwierige Umbruchsphasen

Ängste & Anspannung

  • anhaltende Sorgen und ständiges Grübeln

  • soziale Ängste und Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Situationen

  • Panikattacken

  • spezifische Ängste (z. B. vor bestimmten Situationen oder Objekten)

  • innere Anspannung, Nervosität und Stresssymptome

Selbstwert, Identität & persönliche Entwicklung

  • geringes Selbstvertrauen oder Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen

  • Probleme, Grenzen zu setzen oder aufrechtzuerhalten

  • Perfektionismus oder sehr hohe Ansprüche an sich selbst

  • Orientierungsschwierigkeiten, Identitätsfragen oder das Gefühl, „festzustecken“

Zwischenmenschliche Themen & Beziehungsmuster

  • Konflikte in Partnerschaften, Familie oder Freundschaften

  • belastende Beziehungserfahrungen

  • Wiederholende Muster, die Beziehungen erschweren

  • Schwierigkeiten, Nähe oder Distanz auszubalancieren

Lebensveränderungen & herausfordernde Situationen

  • berufliche oder private Belastungen

  • Trennungen, Neubeginn, Veränderungen im Lebensentwurf

  • Entscheidungen, die Klarheit und Reflexion erfordern

  • Körperliche Erkrankungen (Krebs)
  • Schwangerschaftsabbruch
  • Unterstützung in Zeiten, in denen „alles zu viel“ wird

Die oben genannten Themen können sich – je nach Ausprägung und Belastung – auch in klar definierbaren psychiatrischen Diagnosen widerspiegeln. Ich orientiere mich dabei an den gängigen diagnostischen Klassifikationen und begleite Sie unter anderem bei folgendem:

  • Anpassungsstörungen

  • Angst- & Panikstörungen (inklusive soziale und spezifische Phobie)

  • Depression

  • Essstörungen
  • Persönlichkeitsbezogene Problematiken (Persönlichkeitsakzentuierungen & -störungen)
  • Zwangsstörungen

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